Was ist Meditation? Achtsamkeit – Den Geist zur Ruhe bringen
Das sitzen in Achtsamkeit gehört in Thailand und besonders Thailands buddhistischen Tempel zum alltäglichen Leben dazu. Es ist für Thailands theravada Mönche eine tägliche Übung die fest mit in den Tagesablauf eingefügt ist. Thailands buddhistische Mönche meditieren nach dem Morgengebet (Morgenandacht) und auch nach dem Abendgebet (Abendandacht). Die Zeiten die für die tägliche Meditation aufgebracht werden sind dabei sehr frei wählbar und somit variabel. Auch unsere Mönche im Wat Dhammavihara Hannover meditieren sehr regelmäßig. Die Meditationszeit bei der Abendandacht ist nach meinem Kenntnisstand etwa 18:00 Uhr, bitte vorher telefonisch im Tempel informieren.
Meditation ist eine Technik zur Ausbildung des Geistes, die es uns erlaubt, durch die Gewinnung der Achtsamkeit sich selbst besser zu betrachten. Meditation an sich ist etwas ganz alltägliches und normales, jedoch werden wir häufig durch äußere Einflüsse (z.B. lärm, ärger) abgelenkt. Durch diese Ablenkungen vom wesentlichen und wichtigen verlieren wir selbst die Kontrolle über die Gedanken und Vorgänge, welche die Ursache und Quelle von Leiden aller Art sind. Während der Meditation, kommt der Geist zur Ruhe, wir sind im Gleichgewicht .Durch diese Achtsamkeit und Freude in uns, entsteht Zufriedenheit und die Richtung zum Leben in einer anderen besseren Art und Weise wird möglich.

 

Hier sehen Sie einen Videobeitrag zum Thema Meditation, das Video hat englishe Untertitel.

 

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Das oben gezeigte Video stammt von dem freien Digital-Sender aus Thailand-Bangkok DMC. Die Videoqualität ist leider nicht sehr gut, aber ich möchte mit dem Film auch nur zeigen wie in Thailand üblicherweise meditiert wird. Es gibt zunächst nichts anderes zu tun als eine bequeme Sitzhaltung einzunehmen und bewußt auf das Ein-und Ausatmen zu achten. Beim Einatmen konzentrieren wir uns auf dasWort “Bhud” und beim Ausatmen auf das Wort “Doh”

“Bhuddho” ,das Wort kommt aus Indien,und heißt Übersetzt, der“ DER WEISS” . Ein kleiner Tip zum Abspielen des Videos, es kann auch im Vollbildmodus abgespielt werden.

คำแปล วิธีการปฏิบัติเจริญสมาธิภาวนาEine bequeme Sitzhaltung wird eingenommen. Der Lotossitz* ist eine optimale Sitzhaltung zur Durchführung von Meditationsübungen. Der Rücken sollte beim Sitzen gerade,aber unverkrampft aufgerichtet werden. Das rechte Bein sollte auf das linke Bein gelegt werden.Die beiden Hände sollten auf den Schoß gelegt werden.Die rechte Hand sollte man leicht in die linke Hand legen. Wenn eine behagliche Sitzhaltung eingenommen wurde,sollten die Augenlider sanft geschlossen werden.Ein kleines Lächeln sollte die Übung begleiten. Die Konzentration richtet sich auf die Atmung. Die Atemluft sollte ruhig und tief ein-und ausgeatmet werden. Ohne Verspannung und Hastigkeit sollte die Übung ausgeführt werden.Bei der Atmung wird die Luft langsam und ruhig ein-und ausgeatmet. Dabei wird ein Fundament für den Aufbau der Achtsamkeit ausgewählt,beim Ein-und Ausatmen wird die Luft sehr bewusst an der Ausgewählten Stelle wahrgenommen(z.B. an der Nasenspitze). Die Gedanken sollten von jeglichen Sorgen und Ausschweifungen frei sein.Um sich nur auf die Atmung konzentrieren zu können,wird ein Trick angewendet.Beim Einatmen denkt man an das Wort “Bhud ´´ und beim Ausatmen an das Wort “Dho´´ im innern. Der Übende sollte die Übungen kontinuierlich fortführen.Die Meditation sollte mit Freude und innerer Entspannung und ohne Zwang ausgeführt werden. Die Meditationsübungen können in verschiedenen Haltungen ausgeführt werden,z.B. beim Gehen,beim Stehen oder beim Liegen. * Anmerkung zum Lotussitz: Als nicht geübter Europäer wird diese Beinhaltung zu Schmerz führen,also nehmen wir einfach eine bequeme Sitzhaltung ein.

Aus der Meditation enstehen zu Beginn zwar noch keine für den Anfänger sichtbaren positiven Erfolge,aber regelmässig angewand enstehen die unten aufgeführten Vollkommenheiten wie sie in der späteren Pali-Literatur aufgeführt sind.

1. dāna Freigebigkeit 2. sīla Tugend 3. nekkhamma Entsagung 4.paññā Weisheit 5. adhhítthāna Entschlusskraft 6. viriya Energie 7. khanti Geduld 8. sacca Wahrhaftigkeit 9.mettā Wohlwollen 10.upekkhā Gleichmut Externe Links zum Thema bei Wikipedia !

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Achtfacher Pfad Click Here for more

samadhi click for more พระมงคลเทพมุนี / Phra MongkonThepMunie (BILD rechts )

 
Dem Unbeherrschten fehlt Vernunft,und auch Versenkung ist ihm fremd,wo gibt es Ruhe oder Glück,für den,der nicht das Denken hemmt. ?!

aus dem BHAGAVADGITA พระมงคลเทพมุนี / Phra MongkonThepMunie (BILD oben)

Meditation meint also geistige Entspannung vom Alltag, ein Zur-Ruhe-Kommen und Abschalten der Gedanken. Hierfür konzentriert man seine gesamte Aufmerksamkeit: auf einen Gegenstand, ein Wort, einen Klang oder auf den eigenen Atem. Es kann im Sitzen oder Liegen meditiert werden, durch Bewegung, allein, mit einem Helfer oder in der Gruppe.
  Für Einsteiger empfiehlt sich eine “geführte Meditation”: eine Stimme regt erst zu körperlicher Entspannung an, um dann einen bestimmten Ort zu beschreiben. Der Zuhörende stellt sich das Beschriebene vor, beispielsweise folgt er innerlich Treppenstufen hinab in ein Haus, in welchem ein “Meister” mit einer Botschaft wartet. Auch eine Musik-Meditation oder eine CD mit Naturlauten kann innere Ruhe fördern.
Ursprünglich kommt der Begriff “Meditation” vom lateinischen “meditatio”: “Nachdenken über”, oder auch “in die Mitte gehen”. Im westlichen Kulturkreis meinte man daher ursprünglich das Verinnerlichen eines religiösen Textes. Dieses Nachsinnen über einen Text wird heute auch ohne religiösen Hintergrund verwendet.
In der christlichen oder auch buddhistischen Gebetsmeditation konzentriert man sich ohne Nachzudenken vollständig auf das Gebet selbst. Wortwiederholungen sollen zum Abschalten der Gedanken führen: das Wiederholen einer Silbe (Mantram), eines Satzes oder auch Gesänge.
  Eine weitere Möglichkeit ist das Konzentrieren auf einen bestimmten Punkt im Raum, eine Kerzenflamme oder auf den Punkt zwischen den Augen. Alle Gedanken – auch über den Gegenstand – werden losgelassen. Eine weiterführende Technik ist das Visualisieren vor dem inneren Auge. Bei der Gong-Meditation liegt der Meditierende auf dem Rücken, während der Therapeut einen Gong anschlägt.
Auch bei der Geh-Meditation kann man sich in sich selbst versenken. Hier konzentriert man sich auf die eigene Geh-Bewegung und den Atem, auf einen Satz oder ein Wort. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich hierfür Labyrinthe. Einige Formen des Tai Chi gelten als Bewegungsmeditation, die den Menschen im “Hier und Jetzt” verankern sollen.

 

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